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28.08.2018, 18:04 Uhr | nane

Hellgrün, blaugrün, dunkelgrün: Irlands Südwesten

Mit irischem Cider, irischer Butter, irischer Marmelade und Berliner Croissants lässt es sich schon schön nach Irland reisen – zumindest ist es im Bürgerbüro Andreas Statzkowski so. Denn wenn es um die Reisevorträge geht, bringt Andreas Statzkowski immer etwas landestypisches mit. Diesmal aus Irland, denn der äußerste Südwesten Irlands war das Ziel.

Und dort ging es um die Grafschaft Kerry, genauer gesagt um Killarney und Umgebung. Sehenswert ist hier die Marienkathedrale, die im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Die Gotteshäuser sind hier voll, da 98 % katholisch sind. Nicht weit entfernt findet man den Killarney-Nationalpark: Ein Besuch lohnt immer. Auffällig sind hier die Palmen, denn selbst im Winter friert es hier nicht. Meist sind dann so ca. 5 Grad Celsius, im Sommer herrscht mit maximal etwa 23 Grad ein angenehmes Klima.

„Machen Sie zur Abwechslung doch mal eine Kutschrundfahrt durch das Gap of Dunloe“ gibt Andreas Statzkowski einen Tipp für Killarney. Auch sonst hat das Städtchen einiges zu bieten. Es gibt zwei Theater, Irish Steppdance, schöne Pubs mit irischer Musik, feine Läden mit landestypischen Stricksachen. „Und was mich besonders gefreut hat: In Irland gibt es gute Bäckereien, die auch Obstkuchen haben. Ganz anders als in England.“

Atemberaubende Ausblicke

Einen Abstecher auf die Halbinsel Dingle sollten Sie auf jeden Fall machen, rät Andreas Statzkowski. „Gerade hier gibt es schöne Wanderwege und Sandstrände – und super Seafood – direkt vom Kutter.“

Und genau das war auch der Plan für den nächsten Tag: Es ging nach Tralee - und zur Halbinsel Dingle - über den Connor Pass. Die vielleicht spektakulärste Straße über den Pass mit atemberaubenden Ausblicken – wenn gutes Wetter ist. Das ist der Lohn für dies Abenteuer. Denn der Weg dorthin ist nur knapp zwei Meter breit für einen PKW.

Im Westen der Dingle-Halbinsel hat Andreas dann sein persönliches Kleinod entdeckt – das Gallarus Oratory. Es wurde Ende des 8. Jahrhunderts erbaut und gilt als das am besten erhaltene, mit Trockenmauern errichtete, Gebäude Irlands. Stein auf Stein, konisch aufgeschichtet – in Bootsform. Innen ist es leer – aber wasserdicht.

Irland: Land der Klosterruinen

Immer wieder war Killarney Ausgangspunkt verschiedener Reise-Etappen.  Nur ein paar Meilen entfernt liegt die Aghadoe Cathedral – eine Kirche, die möglicherweise Bischofssitz gewesen ist. Die heute zerstörte Kirche hat einen Round-Tower, der typisch für Irland ist, und etwas zwischen Kirch- und Wehrturm darstellt.

Eine wiederaufgebaute Burgruine findet man ebenfalls in der Nähe:  Ross-Castle. Mit staatlichen Geldern wurde hier eine Touristenattraktion geschaffen. Denn Irland gilt als Land der Klosterruinen. „Aber unbedingt vorher zur Führung anmelden, sonst geht da gar nichts“, rät Andreas seinen Zuhörern.

Auch den Ring of Kerry empfiehlt er. Allerdings mit einer Warnung: „Bitte machen Sie den Weg über diese knapp 200 Kilometer lange Panoramaküstenstraße nicht an einem Tag. „Besser man plant zwei Tage ein und fährt dann über das Landesinnere zurück. Und bitte beachten: es ist ein „singletrack“ - d.h., es gibt nur eine Spur!

Auch für Gartenfreunde hatte Andreas etwas Besonderes. Fahren Sie nach Garninish Island – die berühmte Garteninsel. Fachleuten gilt sie als Mainau des Nord-Atlantiks.

 

Die nächste Reise geht dann nach Portugal: Lissabon und die märchenhaften Paläste der Sintra. Termin ist Donnerstag, der 13. September 2019, wie immer im Bürgerbüro Andreas Statzkowski, Fredericiastraße 9a, 14050 Berlin. Um Anmeldung wird gebeten unter info@andreas-statzkoski.de oder 644 407 00.

EIN NEUES STADION FÜR HERTHA BSC ?
Hertha BSC soll ein neues Stadion auf dem Gelände des Olympiaparks bauen!
Das Olympiastadion soll bei Erhalt seiner Multifunktionalität umgebaut werden!
Es soll alles so bleiben, wie es ist. Kein Neubau und auch kein Umbau!