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03.07.2019, 11:01 Uhr | nane

Fort Myers: Achtung Alligatoren

Sonnenuntergänge, weiße Strände, traumhaftes Wetter – das alles hat Fort Myers, an der Westküste Floridas gelegen, zu bieten. „Am besten ist die Zeit zwischen März und Mai“, erläuterte Andreas Statzkowski seinen Zuhörern im Bürgerbüro, „denn im Januar ist zwar das Wetter gut, allerdings ist das Meer noch zu kalt, um schwimmen zu gehen.“ Und die Umgebung bietet ausreichend Abwechslung, wenn nicht, dann macht das die Natur. „Bei Straßen und Sümpfen sollten Sie auch mal nach unten schauen - denn Alligatoren gibt es nicht nur in den Everglades“, so Andreas Statzkowskis Empfehlung.

 

Gleichzeitig gibt er auch seine Erfahrung mit Bootstouren durch die Everglades weiter. „Seien Sie wählerisch. Gerade in den Everglades ist man sehr auf Touristen aus – und oft sehen Sie nicht das, was Ihnen versprochen wird.“
Weitaus besser ist eine Fahrt auf dem Lake Trafford, meistens sei es da nicht so überfüllt. „Ich habe dort nur die besten Erfahrungen gemacht. Die Guides geben sich Mühe, dass sie wirklich viel von der Tierwelt sehen – und das in aller Ruhe.“ Auch wenn das Abenteuer nicht ganz preiswert ist (etwa 75 Dollar für zwei Personen) – es lohnt sich. Zahlreiche Vögel, Schildkröten, Alligatoren – Wildlife wirklich live. Aber bitte daran denken, dass die Boote oft sehr laut sind. Ein Ohrschutz hilft da.

Mittel gegen Mücken nicht vergessen

Ein Ausflug nach Cape Coral, oft als „Venedig von Florida“ bezeichnet, war für Andreas Statzkowski ebenfalls einen Abstecher wert. Hier gibt es eine große Anzahl Deutscher, aber auch das größte Oktoberfest der USA.  Zudem im ganzen Gebiet Seen, Straßen und Wasserkanäle. Und dazu den Hinweis: „Nehmen Sie ein Mittel gegen Mücken mit. Bitte keines aus Deutschland. Das hilft nicht. Das Mittel „deet off“ zeigt Wirkung“, so der Rat von Andreas Statzkowski. Und gleichzeitig erfuhren die Reiselustigen, dass das gemietete Ferienhaus einen Swimmingpool mit einem engmaschigen Käfig drumherum hat. „Dort ist man dann vor Mücken sicher.“ 

Eintritt für die Insel Sanibel

Noch zu erwähnen ist Sanibel Island – die Lieblingsinsel von Andreas Statzkowski, auch wenn man Eintritt bezahlen muss, um sie zu besuchen. „Hier gibt es für mich die schönsten Strände der USA. Und bei einer Delphin-Tour kommen Sie den faszinierenden Tieren wirklich nah“, erzählte der Westender Abgeordnete begeistert. Lohnend auch das Muschelmuseum und die Bücherei mit ihren Ausstellungsstücken. Zum Bummeln kann man dann die vielen netten Geschäfte genießen.

Wo Edison und Ford im Winter lebten

Die Vorzüge, die Fort Myers zu bieten hat, lockte auch Prominente an. So sind die Spuren des weltberühmten Erfinders Thomas Edison und des Autoherstellers Henry Ford hier noch heute zu besichtigen – in einem Museum. Aber auch die Labore sowie die Werkstätten sind noch erhalten und zugänglich. Beide Herren waren befreundet, ihre Häuser standen nebeneinander – und sind heute Wahrzeichen einer vergangenen, aber sehr erfolgreichen Zeit. Und zum Ruhme Floridas haben sie auch beigetragen – auch wenn Fort Myers den Herren nur als Winterquartier diente.

 

 

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