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22.07.2019, 15:12 Uhr | nane

Florenz - traumhafte toskanische Hauptstadt

Die Toskana hat viel Abwechslung zu bieten. Zum einen die Konzentration auf große Kunst und Attraktionen in Florenz, Pisa oder Siena – und dann auch einzelne Städte, die nicht überlaufen sind, aber dennoch eindrucksvolle Bauwerke haben. Das konnten alle Teilnehmer des Reisevortrages von Andreas Statzkowski über die Toskana hautnah im Bürgerbüro erfahren.

Zuerst hatte Andreas Statzkowski einen generellen Tipp parat: „Bitte buchen Sie Attraktionen auf jeden Fall vorab. Gerade an Feiertagen und in der Ferienzeit ist es meist sehr voll.“ Und das gilt ganz besonders für Florenz. Hier gibt es ja zahlreiche Architektur- und Kunstmeisterwerke aus der Zeit der Renaissance. Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ist der Duomo. Dieser Dom ist berühmt wegen seiner Kuppel, die vom Baumeister Brunelleschi mit Ziegelmauerwerk verblendet wurde, sowie der Glockenturm von Giotto. Neben dem Dom ist die Galleria dell ’Accademia mit Michelangelos „David“-Statur sicherlich ebenso ein Highlight wie die Uffizien mit Botticellis Gemälde „Die Geburt der Venus“ oder da Vincis „Die Verkündigung“.
Falls es aber gerade überall lange Warte-Schlangen gibt, hatte der Westender Abgeordnete gleich noch einen Rat. „Gegenüber vom Dom in Florenz gibt es den Palazzo Pitti, den Herzogspalast der Toskana mit einem wunderbaren Garten. Zwar etwas anstrengend zu durchlaufen, da es oft rauf und runter geht. Aber es lohnt sich und meist ist es dort auch nicht so voll.“ Zudem sollten sie nach Sammeltickets fragen, wenn sie mehrere Sehenswürdigkeiten in einer Stadt besichtigen möchten.

Der deutsche Ort in der Toskana

Falls sie nicht nur in Florenz bleiben, empfiehlt Ihnen Andreas Statzkowski San Miniato. Diese Stadt liegt dort, wo die Flüsse Elsa und Egola in den Arno fließen. Und ein Besuch lohnt. San Miniato kann mit zwei Ortsteilen aufwarten, die völlig unterschiedlich sind. Die Altstadt liegt auf den Hügeln, der andere Stadtteil im Tal. Zudem hat sie den Beinamen „der deutsche Ort“, da die Stadtgeschichte eng mit deutschen Kaisern wie Friedrich Barbarossa und Otto dem Großen verbunden war. Hier lohnt der Besuch der Kirche Santa Caterina aus dem 13. Jahrhundert.

Leonardo da Vinci benannte sich nach seinem Herkunftsort

Nicht weit entfernt von San Miniato liegt Empoli, heute eine Industriestadt. Von dort führt die Landstraße direkt nach Vinci. Hier steht das Geburtshaus von Leonardo da Vinci, dem Schöpfer der Mona Lisa. Sein Familienname war dabei nicht „da Vinci“. Er benannte sich nach seinem Herkunftsort. Allerdings war sein Dorf lange vergessen. Erst 1954 erhielt Vinci das Stadtrecht – wegen seiner historischen Bedeutung. Hier lädt ein Café zum Verweilen ein. Und im Museum bekommt man einen Einblick in das Schaffen des vielseitigen Künstlers und Erfinders, an dem kein Besucher der Toskana vorbeikommt.

Hier einige weitere Empfehlungen von Andreas Statzkowski für einen Besuch in der Toskana. Allerdings sollte sich jeder sein Reiseziel genau vorher ansehen, denn einige Städte bieten so viel, dass man mindestens einen Tag braucht.

Siena:  Piazza del Campo mit gotischem Rathaus, romanisch-gotischer Dom mit Mosaiken, Torre del Mangia (Steinturm)

Radda in Chianti: Bietet typisches Toskana-Flair mit Oliven, Öl und Wein

Viareggio: Für Liebhaber von Küste, Strand, Galerien und Geschäften

Volterra: Dom mit vergoldeter Decke, Römisches Theater mit Thermen aus dem 3. Jahrhundert, Museum mit etruskischer Kunst

 

 

 

 

 

 

 

 

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