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18.09.2019, 16:23 Uhr | apo

Es war einmal ein Bauzaun…

 

Im Mai 2016 wurde ein Bauzaun im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht des Straßen- und Grünflächenamtes um das Mauerwerk vor der Fredericiastraße 10 aufgestellt, weil „Teile der Mauer defekt waren“. Heute, immerhin mehr als drei Jahre (!) später, geht aus der Antwort des zuständigen Bezirksstadtrates Oliver Schruoffeneger (Grüne) auf eine Anfrage des Bezirksverordneten Ariturel Hack (CDU) hervor, dass der aktuelle Zustand des Mauerwerks wie folgt zu beurteilen ist: „Die  straßenseitig  gelegenen  schadhaften  Verblendungen  der  Mauerbrüstung  aus  Muschelkalk sind erneuerungsbedürftig. Teilweise sind Abdeckplatten der Mauer aufgrund einer fehlenden Mörtelschicht lose.“ Weiter heißt es: „Aus der laufenden Akte ist nicht ersichtlich wann die letzten Instandhaltungsmaßnahmen an der Mauer erfolgt sind.“

 

Eine Schadensbeseitigung sei in Planung. Jedoch kann ein genauer Termin nicht genannt werden, da noch immer nicht die entsprechenden personellen und finanziellen Kapazitäten bereitstünden. Nach einer Schätzung des Bezirksamtes kostet allein die Sanierung einer Hochbeet-Seite ca. 60.000€. Der Träger der Straßenbaulast, also die zuständige Stelle, ist der Fachbereich Tief.

 

Der Zustand des Mauerwerks um das „straßenbegleitende Grün“ (so die offizielle Formulierung), offenbart beispielhaft, wie es um das Berliner Straßenland und dafür zuständigen Stellen steht. Ein Antrag, der eine Sanierung des Mauerwerks fordert, um den Bauzaun überflüssig zu machen, wird in Kürze gestellt, da es möglich sein sollte die längst überfälligen Instandsetzungsarbeiten nach über drei Jahren nun langsam mal umzusetzen. Über den aktuellen Stand der Dinge halten wir Sie auf dem Laufenden.

 

(Alle Anfragen und Anträge können Sie jederzeit im Bürgerbüro nachlesen. Gerne drucken wir Ihnen diese auch aus.)   

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