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Neuigkeiten
22.04.2020, 15:58 Uhr | nane
SPD-Antrag gescheitert: Grünflächen bleiben

Erleichterung für Westend. Die Prüfung, ob eine Bebauung der Grünfläche zwischen den Bahngleisen/Reichsstraße und Spielplatz/Hundeauslaufgebiet möglich wäre, ist gescheitert. Diesen Antrag hatte die SPD-Fraktion in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eingebracht und ist damit nicht durchgekommen. Das Bezirksamt hat das Vorhaben abgelehnt.

 

Und zwar mit dem Verweis auf das erfolgreiche Bürgerbegehren zum Erhalt von Grünflächen. Dies sieht folgendes vor: „Grünflächen, wie Parks, Kleingärten, gewidmete Grünanlagen, und durch die Öffentlichkeit nutzbare Grünflächen, sind von jeglicher Bebauung auszunehmen und für kommende Generationen dauerhaft zu bewahren, so dass ihre Qualität für Naherholung, Umwelt- und Klimaschutz erhalten bleibt.“

270 neue Wohnungen werden gebaut

Anlass der SPD-Anfrage war das Vorhaben des Bauprojektentwicklers Lagrande Group GmbH. Diese wird die beiden Wohntürme an der Reichsstraße ersetzen. Hier werden 270 neue Wohnungen entstehen. 70 Wohnungen davon werden an die degewo Aktiengesellschaft Berlin abgegeben, die sie dann günstig vermietet. Bereits 2021 sollen die Baufeldvorbereitungen beginnen.

Massive Verdichtung im Reichsstraßen-Delta

Gerade deshalb halten die Bezirksverordneten Ariturel Hack und Albrecht Förschler (beide CDU) es für eminent wichtig, dass die gegenüberliegende Seite der Wohntürme nicht bebaut werden kann. „Das Vorhaben der Lagrande Group die beiden Wohnheim-Türme in der Reichsstraße 53-58 (bisher 63 Wohnungen) durch eine Blockrandbebauung mit Wohnraum für etwa 500 Personen zu ersetzen, wird zu einer deutlichen Verdichtung im Reichsstraßen-Delta führen. Die gegenüberliegende Grünfläche, die bereits jetzt der Naherholung dient, wird damit unweigerlich an Bedeutung gewinnen. Von einer Bebauung wären neben der Grünfläche auch der Spielplatz, das stark frequentierte Hundeauslaufgebiet sowie einige Parzellen der Kleingartenkolonie Bahn-Landwirtschaft betroffen. Wir begrüßen daher ausdrücklich den Beschluss des Bezirksamtes, die Prüfung dieses Vorhabens nicht weiter zu verfolgen.“