Neuigkeiten

16.05.2018, 17:53 Uhr | nane

Mit Whisky in die Highlands

Beim zweiten Reisevortrag von Andreas Statzkowski ging es zu den Inneren Hebriden Schottlands und deren größte Insel „Isle of Skye“. Besonderes Highlight für die Zuhörer: Alle durften Whisky probieren – Andreas Statzkowski hatte ins Bürgerbüro einen Bunnahabhain Whisky mitgebracht. Dazu wurden Kekse aus Schottland serviert.

Die Highlands sind das nordwestliche Gebiet Schottlands. Neben gebirgigen Gegenden sind sie geprägt von baumlosen Mooren. Daher sind Waldgärten für Schotten etwas Besonderes, sie sind nämlich nur dann zu finden, wenn sie extra angepflanzt worden sind.  „Zudem werden Sie aber auch Palmen vorfinden“, erläuterte Andreas Statzkowski, „denn der entlangfließende Golfstrom sorgt dafür, dass auch diese Pflanzen sich wohlfühlen.“

Himmlisch schöne Plätze in der Einsamkeit

Doch bevor es zur Isle of Skye ging, gab es noch auf dem Festland einsame Landschaften mit himmlisch schönen Plätzen. Dazu gehört auch eines der meist fotografierten Postkartenmotive: Das Eilean Donan Castle. Die Burg ist seit 1955 ein Museum, gehört der vom Clan Macrae geschaffenen Conchra-Stiftung. Sie liegt touristisch günstig in den westlichen schottischen Highlands auf einer kleinen Landzunge. Bei Flut wird sie zu einer winzigen kleinen Insel und ist dann nur über eine steinerne Fußgängerbrücke zu erreichen.

Portree: Hauptstadt mit schottischem Charme

Weiter ging es nach Portree, der Hauptstadt der Isle of Skye mit rund 2500 Einwohnern. Ein kleiner Hafenort mit malerischen bunten Häusern, der sich in der Ferienzeit allerdings von Touristen vereinnahmt wird. Doch auch dann lohnt sich die Einkehr in einen Pub mit ganz viel schottischem Charme.

Etwa eine Stunde Autofahrt weiter nördlich empfahl Andreas Statzkowski dann unbedingt auch den Besuch des markantesten Felsens der Insel: The Old Man of Storr. 48 Meter hoch wacht die Felsnadel über die unter ihr liegende Landschaft. Hier findet man aus früherer Zeit noch Dinosaurier-Fußabdrücke. Heute ist die Schafzucht der Hauptertragserwerb – oder je nach Lage auch die Lachszucht.

Ebenfalls sehenswert sind die Black Houses, ein traditioneller Haustyp in den Highlands. Hier lebten Mensch und Tier unter einem Dach durch eine kleine Wand getrennt. In der Mitte lag die zentrale Feuerstelle. Es wurde mit Torf geheizt. Und da das Dach keinen extra Rauchabzug hatte, zog der Rauch durch das Dach. Im Giebel hängende Nahrungsmittel wurden durch Sauerstoffmangel und den Rauch konserviert. Diese Häuser wurden bis in die 1970er Jahre benutzt, verfielen dann aber. Heute werden sie restauriert und als Ferienhäuser angeboten.

Urquhart Castle und Loch Ness

Zum Schluss ging es in das große Tal der Highlands, Great Glen. Wer auch immer durch dies Tal wollte, musste am imposanten Urquhart Castle vorbei. Dieses bot einen natürlichen Schutz vor Feinden, denn es liegt auf einem Landvorsprung, der in den großen See ragt. Somit war die Burg von drei Seiten mit Wasser umgeben. Zur Landseite gab es einen Burggraben mit Zugbrücke.

Heute lassen die Ruinen nur erahnen, welche prachtvolle Burg hier mal stand – allerdings sind diese Reste auch jetzt noch weltberühmt. Denn hier ist Nessi zuhause – das Ungeheuer von Loch Ness.

„Wer Lust hat“, erzählt Andreas Statzkowski gegen Ende des Vortrags, „kann auch gerne noch das Schlachtfeld von Culloden besichtigen.“ Hier endete der Traum der Highländer - ein schottischer König auf dem britischen Thron. Die kurze, heftige Schlacht endete in einem Blutbad, an den die Steine von Culloden erinnern. Zudem gibt es ein Besucherzentrum, das die Geschichte vor und nach der Schlacht erzählt.

Am 17. Mai geht die Reise nach Curacao

Die Zeit des Vortrags verging wieder einmal viel zu schnell. Nächstes Reiseziel von Andreas Statzkowski: Curacao in der Karibik.

Wer Lust hat ist herzlich eingeladen am Donnerstag, den 17. Mai , um 19:00 Uhr, dabei zu sein im Bürgerbüro Andreas Statzkowski, Fredericiastraße 9a, 14050 Berlin.

Anmeldungen bitte unter info@andreas-statzkowski.de oder unter 644 407 00.