Neuigkeiten

11.10.2018, 00:56 Uhr | nane

Zwei Aufzüge am Kaiserdamm

Andreas Statzkowski fragt nach den BVG-Plänen am U-Bahnhof

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen nacheinander zwei Aufzüge am östlichen Zugang des U-Bahnhofes Kaiserdamm bauen. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf eine Schriftliche Anfrage unseres Westender Abgeordneten, Andreas Statzkowski (CDU), hervor.

Der direkt gewählt Abgeordnete wollte wissen, wann und für welche Kosten die Aufzüge geplant seien. Wegen der beiden Bahnsteige am Kaiserdamm seien zwei Fahrstühle nötig, die nacheinander 2019 und 2020 errichtet werden sollen, erklärte dazu die BVG im Auftrag der Senatsverwaltung. Beim ersten Fahrstuhl gehen die Verkehrsbetriebe von einem Jahr Bauzeit aus. Danach wird mit dem Bau des zweiten Aufzuges begonnen. Kalkulierte Kosten insgesamt: rund 2,8 Millionen Euro.

Die BVG favorisiert für den Einbau den östlichen Zugang (Kaiserdamm/Ecke Rognitzstraße), weil es beim westlichen bautechnische Probleme gäbe. Bei dieser Variante ist allerdings der Weg zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) länger, dafür seien die Umsteigewege zur S-Bahn kürzer.

Andreas Statzkowski wollte auch wissen, ob nicht doch eine bessere Anbindung an den ZOB denkbar sei. Die BVG sagt „Nein“. Sie hält eine zusätzliche doppelte Aufzuganlage am westlichen Bahnsteigende für wirtschaftlich nicht vertretbar. Auch die geschätzten Kosten von vier Millionen Euro seien nicht zu rechtfertigen.

Den um rund 80 Meer längeren Fußweg zum Standort am östlichen Bahnhofsausgang ist für die BVG dagegen vertretbar.

IST WESTEND DER SCHÖNSTE ORTSTEIL BERLINS?
Auf jeden Fall
Joa, ist ganz schick
Es gibt schönere