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27.01.2020, 15:23 Uhr | nane

Auschwitz: Mit der schrecklichsten deutschen Geschichte auseinandersetzen

Schülerinnen und Schüler zelebrieren Gedenkveranstaltung am Theodor-Heuss-Platz

Am 27. Januar - dem Tag des Gedenkens an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz - versammelten sich auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler, um deutlich zu machen, dass die Erinnerungskultur zum Holocaust-Gedenktag auch ihr persönliches Anliegen ist. Den Satz von Gideon Joffe, dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, „Solidarität ist keine Selbstverständlichkeit“, haben Sie als Motto ihrer diesjährigen Veranstaltung am Theodor-Heuss-Platz gewählt.

 

Ein großes Plakat mit dem zentralen Wort „Inne.halten“ umrundet von den Namen der anderen Konzentrationslager sowie der Verfolgten des Nazi-Regimes, machte auch die vorbeifahrenden Autofahrer aufmerksam. Beteiligt an dieser Gedenkfeier waren mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler des Walther-Rathenau-Gymnasiums, Herder Gymnasium, dem Gottfried-Keller-Gymnasium, dem Jugendclub „Die Eiche“, dem Waldgymnasium und der Evangelischen Kirchengemeinde Neu-Westend in Kooperation mit dem Jugendamt. Durch eigene Texte und Liedbeiträge gaben Sie diesem Gedenktag eine besondere persönliche Note.

Andreas Statzkowski, Westender Abgeordneter, fand die Aktion sehr gut. „Es ist wichtig sich an einem solch‘ historischen Datum mit der schrecklichsten deutschen Geschichte auseinanderzusetzen, aber es darf nicht bei dem einen Tag bleiben. Jeden Tag müssen wir den Bezug zur Gegenwart herstellen, die Gefahren erkennen und uns für Änderungen stark machen.“

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