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16.11.2020, 12:40 Uhr | Nils

Praktikum im Bürgerbüro von Andreas Statzkowski

Ich bin Nils Döbbelin und hatte ursprünglich mein Praktikum im Bürgerbüro von Andreas Statzkowski bereits im Frühjahr 2020 geplant, damals noch im Rahmen einer von mir zu erbringenden Leistung für mein kürzlich beendetes Bachelor Studium. Nur eine Woche nach dem ersten Kennenlernen im März kam jedoch der erste Lockdown: das Bürgerbüro musste geschlossen und das geplante Praktikum vorerst auf Eis gelegt werden. Zugegebenermaßen hatte ich aufgrund der immer noch präsenten Pandemie nicht mehr damit gerechnet, dass sich noch jemand aus dem Bürgerbüro bei mir melden würde – umso erfreuter war ich, als mich Alexander Pönack Ende August zu einem erneuten „Ersten Tag“ in die Fredericiastraße bat und ich mein Praktikum danach dann doch noch antreten konnte.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass der Zeitraum meines Praktikums in zweierlei Hinsicht ideal gewählt war: zum einen war es genau die Zeit zwischen Wiedereröffnung und gezwungener Wiederschließung des Büros gewesen, zum anderen war der September und Oktober die wohl heißeste politische Phase (inklusive Nominierungsparteitag) bevor es ins Wahljahr 2021 geht. Insofern hat es während meiner zwei Monate in der Fredericiastraße an interessanten Aufgaben, Terminen und Veranstaltungen nicht gemangelt.

Meine persönlichen Highlights des Praktikums waren die Kieztour mit Burkard Dregger, Klaus-Dieter Gröhler und natürlich Andreas Statzkowski, die vom Bürgerbüro organisierte Veranstaltung für die Kleingärtner welche vom Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke betroffen sein werden, sowie die von Herrn Statzkowski gehaltenen Reisevorträge im Bürgerbüro

Hinter die Kulissen schauen

Auch wenn ich mich während der Kieztour verständlicherweise im Hintergrund halten musste und mehr als stiller Beobachter fungierte, war es doch eine unheimlich spannende und interessante Erfahrung, Herrn Dregger, Herrn Gröhler und Andreas Statzkowski bei einem solchen Termin begleiten zu dürfen und Einblicke hinter die Kulissen zu erhalten.

 

Einblick in bürgernahe Politik

Die von Andreas Statzkowski und dem Bürgerbüro organisierte Infoveranstaltung, für die vom Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke betroffenen Kleingärtner, wiederum war für mich eine ausgezeichnete Möglichkeit, um einen Eindruck von bürgernaher Politik zu bekommen. Zudem ist dies ein Thema, welches uns alle voraussichtlich noch lange Zeit beschäftigen wird und bei welchem ein erheblicher Informationsmangel auf Seiten der potentiell Betroffenen herrscht – nicht zuletzt aufgrund fehlender Aussagen und Positionierungen des Berliner Senats.

Reisevorträge bringen Abwechslung

Eine willkommene Abwechslung des politischen Alltags waren indes die von Andreas Statzkowski organisierten Reisevorträge im Bürgerbüro. Aufgrund der Pandemie mussten diese zwar vor einem deutlich kleineren, aber nicht weniger interessierten, Publikum stattfinden und zeigten bei zwei Anlässen Eindrücke von Sizilien und Cornwall.

Politik nahe am Bürger

Aber auch abseits dieser Highlights hat mir das Praktikum selbstverständlich enorm viel Spaß bereitet. So wurde ich von Anfang an mit diversen Aufgaben bereut, beispielsweise der Recherche für parlamentarische Anfragen, oder dem Verfassen von Artikeln für die Website und den Newsletter des Büros. Eine Sache, die ich im Laufe der zwei Monate realisiert habe und welche mir davor definitiv nicht (in diesem Rahmen) bewusst gewesen ist, ist das tatsächliche Arbeitsspektrum eines Berliner Abgeordneten. Angefangen mit dem ewigen Bauzaun direkt vor der Tür bis hin zu den verschiedensten Problemen und Ärgernissen der Bürger, welche man vor dem Praktikum eventuell als „Kleinigkeiten“ abgetan hätte; weit gefehlt. In gewisser Hinsicht ist die Arbeit des Bürgerbüros tendenziell die Politik, welche den Bürgern am nächsten kommt und sich direkt mit ihnen auseinandersetzt.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass die zwei Monate in der Fredericiastraße wie im Flug vergangen sind, ich die Zeit jedoch absolut genossen habe. Dank vielfältiger und interessanter Aufgaben, einem unheimlich kompetenten, offenen und stets hilfsbereiten Team im Bürgerbüro werde ich das Praktikum als absolut positives Ereignis in Erinnerung behalten und hoffe gegebenenfalls in der Zukunft erneut das Büro unterstützen zu können. Bis dahin drücke ich Andreas Statzkowski, Ariturel Hack, Alexander Pönack und Anne Preun-Specht die Daumen für das spannende Wahljahr 2021!

IST WESTEND DER SCHÖNSTE ORTSTEIL BERLINS?
Auf jeden Fall
Joa, ist ganz schick
Es gibt schönere