Neuigkeiten

03.01.2018, 10:00 Uhr | nane

Rot-Rot-Grün hat kein Konzept gegen den sportlichen Stillstand

Andreas Statzkowski (CDU), stellt fest:

Berlin fehlen bis 2025 insgesamt 66 Großspielfelder von 5828 qm je Sportplatz.  Das musste die Senatsverwaltung für Inneres und Sport auf Anfrage unseres Angeordneten Andreas Statzkowski zugeben.

Rot-Rot-Grün hat kein Konzept gegen den sportlichen Stillstand

Und die Zukunft sieht nicht besser aus. Bis 2030 erhöht sich das Defizit noch auf 76 Großspielfelder. Das hat die fatale Konsequenz für die Vereine, dass sie ihr sportliches Angebot nicht ausweiten können. Einige haben bereits einen Aufnahmestopp verhängt.  „Das ist unverantwortlich in einer Zeit, in der unsere Bevölkerung sowieso schon an Bewegungsmangel leidet“, beklagt Andreas Statzkowski.

Obwohl es einen immensen Nachholbedarf beim Sportplatzbau gibt – so Andreas Statzkowski - habe die Senatsverwaltung dafür keine entsprechenden Lösungen anzubieten.  Immerhin: In ihrer Antwort auf seine Anfrage gibt die Senatsverwaltung zu, dass ein „großer Bedarf an ungedeckten Sportanlagen (damit sind Sportplätze gemeint) besteht. Und: „Nachdem in den vergangenen Jahren keine substanziellen Fortschritte hinsichtlich neuer Anlagen zu verzeichnen waren… (ist) davon auszugehen, dass ein entsprechender Ausgleich schrittweise realisiert werden kann.“ Dazu Andreas Statzkowski: “ Das heißt, nach meinen Erfahrungen, im Klartext - in absehbarer Zeit geschieht nicht viel.“

In Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es 46 Plätze mit Kunststoffbelag, vier Tenneplätze (umgangssprachlich Hartplatz) und elf mit sonstigen Belägen. Ganz Berlin verfügt über insgesamt 553 Anlagen, die nicht als Rasenplätze ausgestattet sind. Davon haben 347 einen Kunststoffbelag. Im Vergleich zum Rasen haben diese den Vorteil, dass sie pflegeleichter und unabhängiger vom Wetter sind und damit häufiger genutzt werden können.

Antrag der CDU-Fraktion für Sportmittel von Rot-Rot-Grün abgelehnt

Aber es gibt auch 206 Plätze, die mit anderen Belägen versehen sind. Und genau da wollte Andreas Statzkowski ansetzten. Die CDU-Fraktion hatte deshalb bei den Haushaltsberatungen einen Mehrbedarf von 13 Millionen Euro beantragt.  Damit sollte aus einigen Hartplätzen Anlagen werden, die einen Kunststoffbelag mit Lichtanlage erhalten sollten. In den nächsten zwei Jahren hätte man mit diesem Geld etwa 13 Plätze umbauen können und somit auch relativ kurzfristig zusätzliche Kapazitäten schaffen können, die die Sportler dann intensiver hätten nutzen können.

Aber für solche Lösungen ist der Rot-Rot-Grüne Senat nicht zu haben. „Hier wurde der Schritt in die richtige Richtung verhindert“, kommentiert Andreas Statzkowski.  „Mit dem Sport in unserer Stadt wird es weiter bergab gehen mit fatalen Folgen in der Zukunft“.  

EIN NEUES STADION FÜR HERTHA BSC ?
Hertha BSC soll ein neues Stadion auf dem Gelände des Olympiaparks bauen!
Das Olympiastadion soll bei Erhalt seiner Multifunktionalität umgebaut werden!
Es soll alles so bleiben, wie es ist. Kein Neubau und auch kein Umbau!